Bauen mit Ziegeln: Massive Bauweise mit bewährten Eigenschaften
Ein Haus aus massiven Ziegeln zu bauen, heißt sich bewusst für einen langlebigen Baustoff zu entscheiden – Studien gehen von einer Nutzungsdauer von 80 Jahren und mehr aus. Die bauphysikalischen Eigenschaften, wie etwa die Diffusionsoffenheit des Ziegels, können zu einem ausgeglichenen Raumklima beitragen und den Wohnkomfort unterstützen, die robuste Qualität spricht für Langlebigkeit. Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kann ein Ziegelhaus durch kluge Planung und Umsetzung dazu beitragen, die gewünschten Anforderungen an ein modernes Gebäude zu erfüllen.
Einschalige Außenwände stehen für Qualität
Monolithische Außenwände aus UNIPOR-Ziegeln erfüllen hohe Ansprüche an die Wärmedämmung. Gleichzeitig sind sie besonders robust, diffusionsoffen und können für langlebige Gebäude verwendet werden – und sowohl bei der Herstellung als auch beim Bauunterhalt wirtschaftlich.
Ziegel-Außenwände schützen auch gegen elektromagnetische Strahlung, wie eine Untersuchung der Hochschule der Bundeswehr in Neubiberg ergab: Ziegelwände können bis zu 99 % der elektromagnetischen Strahlung abschirmen. Gebrannt aus den keramischen Rohstoffen Lehm und Ton und ohne zusätzliche Bindemittel hergestellt, erfüllen sie hohe Ansprüche an einen Baustoff für massive Bauweisen, der über 80 Jahre und mehr genutzt werden kann.
Wärmeschutz im Fokus moderner Gebäudeplanung
Die Energiepreise sind hoch und steigen voraussichtlich auch weiterhin. Es lohnt sich daher, über die energetische Qualität des künftigen Zuhauses nachzudenken, denn ein Haus soll auch noch nach vielen Jahren den eigenen Ansprüchen genügen. Massivhäuser aus Ziegel bieten wärmedämmende und wärmespeichernde Eigenschaften und sind dabei pflegeleicht. Mit Außenwänden aus UNIPOR-Wärmedämmziegeln können Planer oder Bauherren verschiedene energetische Gebäudestandards umsetzen, ohne auf die Vorteile der Ziegelbauweise verzichten zu müssen. UNIPOR-Wärmedämmziegel eignen sich für unterschiedliche Anforderungen im Wohnungsbau, für die KfW-Effizienzhäuser 70, 55 und 40 bis hin zu Passivhäusern.
Wärmeschutz von Anfang an
Ziegel erhalten ihre Festigkeit beim Brand im Tunnelofen. Sie kommen trocken auf die Baustelle. Alle anderen Mauersteine benötigen bei der Herstellung Bindemittel aus Wasser und Zement oder Kalk. Sie erreichen ihre angegebene Wärmedämmung erst, wenn sie trocken sind. Das kann im Extremfall Jahre dauern. Zusätzlich haben Ziegel langfristig die niedrigste Gleichgewichtsfeuchte. Die Festlegung des Rechenwertes der Wärmeleitfähigkeit berücksichtigt dies.
Wärmespeicherung im Winter
Als massiver Baustoff ist der Ziegel in der Lage, Wärme zu speichern., eine typische Eigenschaft massiver Ziegelkonstruktionen. Im Winter bedeutet das: die Wände und Decken sammeln die überschüssige Wärme des Raumes ein und geben sie nach und nach wieder ab. So bleibt es in Ziegelhäusern angenehm warm, da der Wärmedurchgang durch die Außenwand bei U-Werten bis 0,12 gering ist.
Sommerlicher Wärmeschutz
Auch im Sommer beeinflusst die massive Bauart der Ziegel die Temperaturen in den Räumen. Die Speichermasse des Ziegels kann zur Verzögerung von Temperaturspitzen beitragen. Die Außenwände nehmen tagsüber überschüssige Sonnenwärme auf und können dazu beitragen, das Aufheizen der Innenräume zu verzögern. Erst in den kühleren Abendstunden wird die gespeicherte Wärme ins Innere abgegeben. So kann auch im Hochsommer ein angenehm ausgeglichenes Wohnklima herrschen.
Ziegelkeller
Auch Keller werden heute häufig hochwertig als Wohnraum genutzt. Deshalb können auch die Wände des Untergeschosses aus UNIPOR-Ziegeln ausgeführt werden. Keller-Außenwände aus Wärmedämmziegeln können zusammen mit den Ziegelinnenwänden zum erforderlichen Wärme- und Tauwasserschutz beitragen.
Beheizte Keller müssen im Primärenergienachweis berücksichtigt werden. Mit UNIPOR-Wärmedämmziegeln können unterschiedliche energetische Anforderungen je nach Planung und Gebäudeausführung umgesetzt werden.