Problem benannt, Problem gebannt?

Rege Diskussion zwischen Politikern und Bauakteuren in Dachau

Um die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ging es vor wenigen Tagen auf dem „Kommunalen Wohnungsbaugespräch in Dachau. Eingeladen hatten der Bayrische Ziegelindustrieverband e. V. gemeinsam mit den Bayrischen Bauinnungen, um sich mit und politischen Entscheidungsträgern, Bauunternehmern sowie Architekten auszutauschen, Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu finden.

„Ein eigenes Staatsministerium für Bauen und Wohnen zeigt, welche Bedeutung dem Thema in Bayern gewidmet wird“, erklärte Anton Hörl (Foto), Präsident des Bayerischen Ziegelindustrieverband e. V., in seinem Grußwort. Wohnraummangel betreffe mittlerweile nicht mehr nur die Metropolen, sondern darüber hinaus auch die Umlandgemeinden in immer stärkerem Maß. Adolf Kugelmann, Vorsitzender der Fachgruppe Hoch- und Massivbau vom Landesverband der Bayerischen Bauinnung, unterstrich den großen Erfahrungsschatz von 2.000 Hochbaubetrieben, die sehr genau wüssten, was das Bauen immer weiter verteure: „Das beginnt bei A wie Aushub über S wie Stellplatzschlüssel bis Z wie Zentralheizung.“

Hier knüpfte Dr. Heike Piasecki, Bulwiengesa AG München, mit ihrem Vortrag zum Thema „Kostentreiber im Wohnungsbau in Bayern und was Kommunen dagegen tun können“ an und traf damit den Nerv der Teilnehmer. „Nachhaltigkeit im Wohnungsbau und Vorteile der massiven Ziegelbauweise“ standen im Fokus des Referats von Dipl.Ing. (FH) Michael Pröll, Technischer Geschäftsführer des Ziegelzentrums Süd.

Rege und konstruktiv diskutierten die Bauakteure mit Vertretern der Kommunal- und Landespolitik, unter anderem mit Landrat Stefan Löwl (CSU), dem Dachauer Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD) sowie den Mitgliedern des bayerischen Landtags Bernhard Seidenath (CSU) und Martin Güll (SPD).

 

Quelle: Lebensraum Ziegel

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