Hörl & Hartmann als Unternehmen ausgezeichnet

Der „Große Preis des Mittelstandes“ zeichnet Deutschlands erfolgreichste Unternehmen aus

Hörl & Hartmann steht im Finale beim „Großen Preis des Mittelstandes“

Sie gelten als „Erfolgsmodell“ oder „Motor unserer Wirtschaft“: die Mittelständler. Zu den Besten von ihnen gehören die Ziegelwerke von Hörl & Hartmann aus Bayern. Zum ersten Mal nominiert hat das Familienunternehmen aus Dachau den Sprung in die Jurystufe beim „Großen Preis des Mittelstandes“ geschafft. Damit steht der Ziegelhersteller im Finale der bedeutendsten deutschen Wirtschaftsauszeichnung. Der Mittelstandspreis wird von der angesehenen Oskar-Patzelt-Stiftung vergeben, die sich für die Förderung des deutschen Mittelstandes einsetzt.

„Über die Nominierung unseres Unternehmens für den Großen Preis des Mittelstandes haben wir uns riesig gefreut“, bekräftigt Matthias Hörl, geschäftsführender Gesellschafter der Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH und Co. KG kürzlich bei der Verleihung auf Schloss Nymphenburg in München. „Für uns als junge Unternehmer ist es eine sehr große Ehre. Vor allem ist es aber für unsere Mitarbeiter eine große Wertschätzung für die außergewöhnliche Leistung die sie während der letzten Jahre erbracht haben“. Die Brüder Michael und Matthias Hörl führen das Familienunternehmen bereits in der vierten Generation fort. Für sie ist diese Auszeichnung ein Beleg dafür, dass die Unternehmensstrategie und die zahlreichen Investitionen der letzten Jahre den Weg für eine erfolgreiche Zukunft ebnen.

Das Hauptaugenmerk legt der Dachauer Betrieb seit Jahrzehnten auf die Entwicklung innovativer Ziegelprodukte, um sich einen technologischen Fortschritt gegenüber dem Wettbewerb zu verschaffen. „Wir wollen das Bauen revolutionieren.“ Ein Beispiel hierfür sind die von Hörl & Hartmann entwickelten Höhenausgleichsziegel. Diese Ziegel werden in fünf verschiedenen Höhen angeboten und ermöglichen es ohne zusätzliche Sägearbeiten jede beliebige Raumhöhe abzubilden. Dies spart wertvolle Zeit und Bauschuttabfälle. Möglich macht dies eine neue Schleifanlage, bei deren Konzeption Hörl & Hartmann eng mit dem Anlagenhersteller zusammenarbeitete. Hörl & Hartmann ist deshalb der bisher einzige Hersteller, der diese Produkte beidseitig geschliffen anbieten kann. Weitere nennenswerte Innovationen sind das Deckenrandelement, der Sockelziegel oder der brandneue Laibungsziegel, mit dessen verbesserten Auszugswerte sogar Französische Balkone verankert werden können. Intention des Unternehmens ist es Produkte zu entwickeln die Probleme lösen und das Arbeiten auf der Baustelle erleichtern und effizienter gestalten. Mit diesem Engagement ist es Hörl & Hartmann gelungen sich als Technologieführer in der Branche zu etablieren.

In den letzten fünf Jahren hat das Unternehmen mehr als 13 Millionen Euro in die Modernisierung seiner Werke investiert. Auch hinsichtlich der energieeffizienten und umweltfreundlichen Produktion ist Hörl & Hartmann ein Pionier. Im Rahmen des werkseigenen Energie- und Umweltmanagements nach ISO 50001 & ISO 14001 erneuerte das Familienunternehmen 2015 seine Rauchgasreinigungsanlage und setzte damit einen weltweiten Maßstab in der Ziegelproduktion. Die neue Anlage reduziert Schadstoffemissionen um mehr als 90 Prozent. Durch die Wärmerückgewinnung, die die hohe Temperatur des Abgases zurück in den Produktionsprozess führt, hat sich auch die Energieeffizienz signifikant verbessert. „Für die gleiche Produktionsmenge benötigen wir heute rund 40% weniger Energie als noch vor fünf Jahren“.

Der größte Coup ist dem Unternehmen allerdings 2016 mit der Errichtung einer Windkraftanlage in Dachau gelungen. Fast vier Jahre lang musste sich Matthias Hörl um dieses Projekt bemühen, ehe das Unternehmen Ende 2015 die Baugenehmigung bekommen hat. Zusammen mit den Solaranlagen auf den Dächern der Produktionshallen konnte 2017 am Werk Dachau mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt werden, als vor Ort benötigt wurde. „Das heißt jeder Ziegel der unseren Hof verlässt ist zu 100% mit Strom aus Solar- und Windenergie hergestellt worden“ so Hörl. „Dies sucht in der Baustoffindustrie seinesgleichen“.

Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Gesamtentwicklung des Unternehmens sowie Service und Kundennähe – in all diesen Kriterien kann das Ziegelwerk Hörl & Hartmann punkten. Deshalb wurde das Unternehmen aus Oberbayern von der Jury des „Großen Preis des Mittelstandes“ in die Final-Runde gewählt. Aus insgesamt 4.917 Nominierungen hat das Dachauer Unternehmen zusammen mit 741 anderen Unternehmen den Sprung in die Juryliste geschafft.

Über die Oskar-Patzelt-Stiftung

Die Oskar-Patzelt-Stiftung nimmt sich bundesweit der Würdigung hervorragender Leistungen mittelständischer Unternehmen an und verleiht jährlich im Herbst den Wirtschaftspreis „Großer Preis des Mittelstandes”. Die Ziele der Oskar-Patzelt-Stiftung sind die Förderung des Respekts und der Achtung vor unternehmerischer Verantwortung sowie der Netzwerkbildung im Mittelstand. Unter dem Motto „Gesunder Mittelstand – Starke Wirtschaft – Mehr Arbeitsplätze“ fördert die Stiftung zudem auch die Kultur der Selbstständigkeit. Denn, was in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird: Trotz krisenhafter weltwirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Entwicklungen hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren Millionen neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen.

Über die Ziegelwerke Hörl & Hartmann

Das Familienunternehmen Hörl & Hartmann steht seit 1896 für moderne und qualitativ hochwertige Ziegelprodukte. In vierter Generation werden heute an den beiden Standorten in Dachau und Gersthofen (Landkreis Augsburg) 300 verschiedene Unipor-Ziegelprodukte auf höchstem technischem Niveau gefertigt. Mit 120 Mitarbeitern und drei Ziegelwerken gehört Hörl & Hartmann zu den größten Familienunternehmen im süddeutschen Raum.

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